Schimmel im Haus / Wohnung? Gesundheitliches und finanzielles Risiko!

Schimmel gehört auch in modernen Neubauten noch nicht der Vergangenheit an. Grund hierfür ist neben den vielfältig auftretenden Schäden an der Bausubstanz auch das eigene Verschulden der Bewohner.

Ist der Schimmel jedoch erst einmal vorhanden, ist ein schnelles Handeln bares Geld wert. Je weiter nämlich der Schimmelpilz in die Bausubstanz vordringt, umso aufwendiger und kostenintensiver gestalten sich auch die Renovierung bzw. Sanierung. Manchmal liegt ein Schimmelbefall deutlich länger vor als sichtbare Spuren vorhanden sind. Einige Anzeichen wie ein modriger Geruch, Stockflecken oder plötzlich auftretende Allergien und chronische Atemwegserkrankungen geben jedoch Hinweise auf ein Vorhandensein von Schimmel im Haus. Zusammen mit einem Bausachverständigem oder anderen Experten für Schimmel gelingt es jedoch auch bisher unsichtbarem Schimmel in der Wohnung auf die Spur zu kommen.

Schimmel entfernen im Haus – Ursachen bekämpfen und gezielt vorbeugen

In der Entfernung von Schimmel im Haus ist auch Multi Tasking gefragt. Denn Spurensuche, Entfernung und Desinfektion müssen von nun an am besten parallel verlaufen, um Schimmelpilze dauerhaft aus den eigenen vier Wänden zu verbannen. Als Gründe für die Schimmelbildung gibt es sowohl Äußere als auch innere Ursachen. Feuchtigkeit von außen dringt zum Beispiel durch Risse im Mauerwerk oder undichte Regenrinnen bis in den Wohnraum vor und bildet dort durch feuchte Stellen den idealen Nährboden für die Ansiedlung von Schimmelpilzen. Doch auch eine Sanierung des Wohnhauses wie der Austausch der Fenster oder eine Isolierung der Außenwände können durch einen geringeren Luftaustausch zur Folge haben und Schimmel begünstigen. Daher ist es wichtig bei der Sanierung gezielt die verantwortlichen Mitarbeiter anzusprechen ob und wie sich das Raumklima ändert, um gegebenenfalls mit einem veränderten Lüftungs- oder Heizverhalten zu reagieren.

Tipps für das richtige Lüften in der Wohnung

Feuchtigkeit in der Wohnung ist nicht zu vermeiden, ob

  • Baden
  • Duschen oder
  • Kochen

überall entstehen Wasserdämpfe. Mit dem richtigen Lüftungsverhalten werden diese Wasserdämpfe ins Freie geleitet und verbleiben nicht in der Wohnung. Wichtig ist es mehrmals am Tag über mehrere Minuten mit komplett geöffneten Fenstern zu lüften. Dies kann zum ersten Mal direkt nach dem Aufstehen und zuletzt vor dem zu Bett gehen passieren. Während des Tages bieten sich einige Gelegenheiten, bei denen das kurze Lüften schnell zur Routine wird. Während des Kochens das Fenster geöffnet zu halten entfernt auch ohne Dunstabzugshaube lästige Gerüche und den Wasserdampf gleich dazu. Doch auch nach dem Duschen gehört das Lüften der Wohnung einfach dazu. Zudem sollte immer ein trockenes Handtuch bereitliegen, um Wassertropfen von den Oberflächen und Wänden zu entfernen, bevor diese überhaupt erst zu feuchten Stellen führen.